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<pre>Ohnehin ist festzustellen, dass bei den Gastgebern an sämtlichen Brennpunkten beherzt neue Spieler in die Bresche springen: Während etwa der aus Freiburg gekommene Darida auf einen Schlag alle Kreativsorgen vergessen lässt, machte Ex-Clubberer Stark bei seinem Startelfdebüt gegen Köln aus dem Stand einen Riesen-Job.  <p> Überdies hatte 1899 bereits in der Vorsaison den bis dahin gänzlich sieglos Knappen aus Schalke den ersten Saison-Dreier überlassen.  <p>  Denn nach dem peinlichen 0:3 im Viertelfinale des DFB-Pokal mit einem richtigen und zweie „halben“ Eigentoren, war die Leistung der Nullfünfer auch in Hoffenheim kaum besser. <p> Auf dieses plötzliche Wir-Gefühl ist es wohl auch zurückzuführen, dass der HSV beim Sieg in Köln in beeindruckender Manier malochte. Obwohl der HSV über eine halbe Stunde lang in Unterzahl agierte, riss vor der Länderspielpause kein anderer Bundesligist mehr Kilometer ab. <p>  Kein Wunder, dass das Selbstvertrauen bei den Kickern von der Weser extrem groß ist. Nicht zuletzt dank des jüngsten Sieges im Nordderby gegen den Hamburger SV. Matchwinner war der eingewechselte Florian Kainz, der in der 75. Minute zum entscheidenden 2:1 einnetzen konnte.  </pre>


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<pre>Das Hinspiel endete 2:2, davor verlor der BVB acht Duelle mit den Bayern in Folge. Aber: Der FCB hat nur fünf seiner zehn Bundesliga-Spiele im Jahr 2023 gewonnen (3U, 2N) und spielen mit 52 Punkten die schwächste Bundesliga-Spielzeit seit elf Jahren. Dortmund hingegen holte 22 Punkte aus acht Spielen in der Rückrunde und verlor nur eines von 13 Pflichtspielen (11S, 1U) im neuen Jahr (0:2 bei Chelsea). Deshalb verlieren die Schwarz-Gelben diesmal nicht.  <p> Favoritenkombi hin oder her – der Start ins neue Jahr hat so einiges durcheinandergewirbelt und lässt vermeintlich klare Angelgenheiten in einem neuen Licht erscheinen.  <p>  Das heißt: Der Sieger aus dem Duell zwischen der „alten Dame“ und den „Fohlen“ könnte nach diesem Spieltag im Idealfall sogar Spitzenreiter der Bundesliga sein — natürlich aber nur, wenn die drei davor klassierten Teams dementsprechend abschneiden… <p> Anders Dortmund! Die Westfalen sind klar das beste Team der Rückrunde (39 Punkte), hatten aber zwischenzeitlich auch Hänger, die in der entscheidenden Saison-Phase für Rückschläge sorgten. Zuletzt fuhr der BVB jedoch drei Siege in Serie ein und profitierte von Patzern der Bayern. 90 Minuten trennen die Schwarz-Gelben nun vom großen Triumph. Mehr als 4,5 Tore werden dabei nicht fallen. <p>  Nach der Schmach im DFB-Pokal, einem 0:3 gegen Homburg, konzentrierten sich die Hessen vermehrt auf die Defensive, im ersten Heimspiel der neuen Saison soll natürlich gepunktet werden. Der Gegner ist die Nummer 4 der vergangenen Spielzeit.  </pre> 


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<pre> Gerade mit Blick auf den im Dezember an den Tag gelegten Schwung ist es allerdings ein offenes Geheimnis, dass der Mannschaft von Pal Dardai die Saison-Halbzeit ungelegen kam: Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg ist der gefundene Rhythmus nun erst einmal dahin.  <p> Allerdings erhielten die Lilien dabei auch tatkräftige Unterstützung von den Gelsenkirchenern – unter anderem in Form eines vergebenen Elfmeters.  <p>  Das Gute an einer englischen Woche ist der Umstand, dass nicht viel Zeit bleibt, mit einer Niederlage zu hadern, so unglücklich sie auch gewesen sein sollte. <p>  Zwar haben sich die Bayern auch in der laufenden Spielzeit einmal mehr mittels zahlreicher Machtdemonstrationen den Platz an der Sonne verdient: <p>  – Herthas Manager Michael Preetz würde gern auch wieder einmal in fremden Stadien punkten.  </pre>


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<pre> In der Tabelle trennt Hannover 96 und Eintracht Frankfurt zwar nur ein Punkt voneinander, trotzdem könnte die interne Stimmung bei beiden Mannschaften unterschiedlicher kaum sein. Zurückzuführen ist das auf die auseinanderklaffenden Leistungskurven.  <p> Der Direktvergleich spricht mit 16:12 Bundesliga-Siegen für die Berliner, die jüngsten drei Duelle endeten allerdings remis.   <p> Nach einem Formtief ist auch wieder mit Leipzig zu rechnen. Zwei Liga bzw. drei Pflichtspiele ist die Rose-Elf ungeschlagen, davor kam es mit Pleiten gegen Mainz (0:3), Bochum (0:1) und Man City (0:7) aber knüppeldick. Da bei Leverkusen eine klare Entwicklung zu sehen ist, sollte zumindest ein Punkt bei der Werkself bleiben. <p>  Positiv nach der dritten Heimniederlage hintereinander sieht Breitenreiter die letzte halbe Stunde. In dieser Phase bäumte sich die Mannschaft auf und hätte nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand fast noch ein Unentschieden geschafft.  <p> Mit nach neun Heimspielen zu Buche schlagenden 14 Zählern springt für die Berliner deshalb auch in der Heimtabelle nur ein mehr als mäßiger zwölfter Tabellenplatz heraus: Im entsprechenden Ranking wurde von den Blau-Weißen im Vorjahr noch die Spitzengruppe aufgemischt.  </pre>


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<pre> Den möglicherweise deutlich schwerwiegenderen Verlust kann man dagegen nicht ganz so leicht mit mathematischen Mitteln erfassen. Durch die neuerliche Schlappe wurde die bis vor kurzem noch widerstandsfähigste Truppe Europas endgültig auf eine handelsübliche Größe zurechtgestutzt.  <p> Ist die aktuelle Heimstärke somit nicht zuletzt auf ein paar glückliche Fügungen zurückzuführen, kann die Hertha zugleich aber natürlich auch zurecht darauf verweisen, dass sich gerade ein angeschlagener Gegner bisweilen nur äußerst ungern die Butter vom Brot nehmen lässt.  <p>  Der HSV verlor in Gelsenkirchen und hängt weiter in den südlichen Gefilden der Tabelle fest. Rang 15 lautet der Zwischenstand nach 12 Spieltagen — nur noch zwei Zähler beträgt der Vorsprung auf den gefürchteten Relegationsplatz. <p>  Nach diesem Aufbäumen war es dann aber nur umso enttäuschender, wie das Team jüngst gegen die Gladbacher Fohlen (1:2) zu Werke ging; obwohl die Borussen eine Englische Woche in den Beinen hatten, zeigte sich lediglich der eigentlich überspielte Gast an der Kontrolle des Geschehens interessiert.  <p> Das erzeugt Druck, andererseits ist die Chance so groß wie schon lange nicht mehr. Wer die meisten Punkte im Frühjahr geholt hat (35, sechs mehr als der Zweite Leverkusen), eine neue Moral-Injektion durch die Tabellenführung erhalten hat und auf einen Abstiegskandidaten trifft, der bisher die meisten Gegentore ligaweit (66) kassiert hat, muss auch gewinnen – wenn der Wille nach dem ganz großen Coup groß genug ist.  </pre>


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